Projekte

Am 12. 10. 2006 hat die Stadtverordnetenversammlung auf Initiative der Fraktionen der CDU und der Grünen beschlossen, ein Drittel der Neubebauung auf dem in städtischem Eigentum befindlichen Naxos-Gelände an gemeinschaftlich-genossenschaftliche Wohnprojekte zu vergeben. Als Ansprechpartner auf genossenschaftlicher Seite wurde das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen, ein Verband verschiedener Wohninitiativen, benannt.

Wer hat in der städtischen Wohnungspolitik das Sagen? Diese Frage stellen sich das Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen und die Frankfurter Baugenossenschaft FUNDAMENT bauen wohnen leben eG. Mit einem offenen Brief haben sie sich an die Frankfurter Stadtverordneten gewandt. Darin kritisieren die Verfasser den „Ämterstreit über die Bebauung des Naxos-Areals“. „Dabei geht es wohl im Kern um eine Kontroverse zwischen dem Liegenschaftsamt und der Bauaufsicht um die Frage, wie das Gelände maximal wirtschaftlich zu verwerten ist“, vermuten Felix Schmunk vom FUNDAMENT-Vorstand und Rainer R. Tost vom Netzwerk.

Am 6.9.2006 veranstaltete die AG Naxos im Theater Willy Praml auf dem Naxos-Gelände eine öffentliche Veranstaltung, zu der circa 150 Leute kamen.

Zunächst erläuterte Lothar Reininger vom Vorstand der Baugenossenschaft FUNDAMENT, was seit der Gründung vor etwas mehr als einem Jahr schon alles passiert ist. Dann wies Rainer R. Tost vom Netzwerk gemeinschaftliches Wohnen einen Weg durch städtische Verordnungen zur Nutzung von Möglichkeiten für genossenschaftliches Wohnen.

Seiten